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SSV Erfurt Oaks – Rugbyunion 0:86

Foto-Galerie
Die Versuche fielen zeitweise im Minutentakt: Rugbyunion feiert Erfolg in Thüringen

Aufstellung:

1. Lehmann, Robert

2. Schwarz, Steffen

3. Günther, Paul

4. Schiller, Adrian

5. Renk, Michael

6. Reichelt, Benjamin

7. Elke, Steffen

8. Ehrlich, Tobias

9. Zab, Thoralf

10. Schomacker, Carlo

11. Engelhardt, Eric

12. Wendt, Fabian

13. Schuster, Philip

14. Tippenhauer, Marc

15. Aperehama, Ryan

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16. Czaplinski, Max (40.)

17. Straub, Robert (40.)

18. Langer, Max (52.)

20. Hidalgo, Marcos (60.)

21. Zanero, Ricardo (69.)

 

Mit 0:86 (0:50) gewannen die Männer der Rugbyunion Hohen Neuendorf am Samstag auswärts gegen die SSV Erfurt Oaks. Nach der unrühmlichen Niederlage gegen den RK03 Berlin vor vier Wochen stehen die Unioner nun wieder auf dem 2. Tabellenplatz der Regionalliga Nordost.

Bereits in der ersten Spielminute legte Ryan Aperehama, neuseeländischer Gastspieler der Rugbyunion, den ersten Versuch: Geschickt tänzelte der 20-Jährige durch die Reihen der überrumpelten Gegner und lief seinen Verfolgern davon.

Der SSV Erfurt Oaks spielte mit Siegeswillen, großem Druck und stark im Sturm. In den Gedrängen gelang es ihnen, die noch unerfahrene Erste Reihe der Rugbyunion zu dominieren. Jedoch profitierten die Unioner vom schwachen Hintermannschafts­spiel und zahlreichen Handlingfehlern der Erfurter. Immer wieder gelang es ihnen, Lücken in die Aufstellung der Thüringer zu reißen und in das gegnerische Malfeld einzudringen.

In der 14. Minute legte Eric Engelhard den zweiten Versuch für Oberhavel, vorbereitet durch Philip Schuster. Mit sechs weiteren Versuchen (Wendt [17.,37.], Renk [22.], Ehrlich [33.,39.], Aperehama [35.]) und fünf Erhöhungen durch Schuster – die letzte aus äußerst ungünstiger Position heraus – führte die Union zur Halbzeit­pause mit 0:50.

In der zweiten Halbzeit ließ die Kondition der Thüringer sichtbar nach. Zwar blieb der Wille der Gastgeber ungebrochen, doch wurden sie den Unionern nicht mehr gefährlich. Sechs weitere Versuche (Wendt [41.,58.], Aperehama [46.,79.], Schomacker [49.], Hidalgo [72.]) und drei Erhöhung durch Schuster rundeten das Spiel ab.

„Es ist eine Herausforderung auch dann gut zu spielen, wenn der Gegner deutlich schwächer ist. Aber wir haben es super geschafft“, lobte Zanero die Mannschaft. Leider bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Max Czaplinski hat sich an der Hand verletzt und wird erst einmal ausfallen. Damit verliert die ohnehin angeschlagene Hintermann­schaft der Rugbyunion wieder einen zuverlässigen Spieler. Und das, wo es am kommenden Sonntag auswärts gegen den SG Stahl Brandenburg geht – eine Mannschaft mit erfahrenen Spielern und sehr starkem Sturm, die wohl nur mit einer bewegliche Hintermannschaft zu knacken sein wird.

Text: Rita Klingst