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RU – Berliner RC II 46:5 (24:0)

Foto-Galerie
1. Männermannschaft verabschiedet sich mit verdientem Sieg in die Winterpause

Aufstellung:

1. Günther, Paul

2. Schwarz, Steffen

3. Lehmann, Robert

4. Langer, Max

5. Schiller, Adrian

6. Elke, Steffen

7. Reichelt, Benjamin

8. Ehrlich, Tobias

9. Zab, Thoralf

10. Zanero, Ricardo

11. Galster, Michael

12. Hidalgo, Marcos

13. Wendt, Fabian

14. Czaplinski, Max

15. Aperehama, Ryan

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16. Peschel, Carsten (30.)

17. Schuster, Philip (40.)

18. Tippenhauer, Marc (40.)

19. Engelhardt, Eric (40.)

20. Renk, Michael (40.)

21. Pirsch, Romanus (53.)

22. Stephani, Raphael (70.)

 

weitere Fotos: www.pohl-projekt.de

Beim letzten Spiel vor der Winterpause sorgte die Rugbyunion Hohen Neuendorf noch einmal für eine handfeste Sensation: In einem hart umkämpften und hochspannenden Heimspiel gewannen die Männer mit 46:5 (24:0) deutlich gegen den Berliner RC II.

Eines kann man dem Spielstand nicht entnehmen, dabei war es für jeden der 150 Zuschauer offensichtlich: Der Berliner Rugby Club hatte im Hinspiel eine knappe Niederlage eingesteckt und war am Sonntag für eine Revanche angetreten. Entsprechend groß war der Druck, den die Gäste von Anfang an auf das Spiel der Rugbyunion ausübten. Beim Anpfiff schien es kurz, als gelänge es den Berlinern, ihre Gegner zu überrumpeln, doch die Platzherren reagierten schnell genug und drängten den BRC zurück. Während der ersten 20 Minuten gelang es den Hohen Neuendorfern sogar mehrheitlich, Ball und Gegner zu dominieren. Nach einer verpatzten Chance in der zweiten Spielminute konnte Fabian Wendt in der 3. Minute die ersten 5 Punkte für die Rugbyunion holen. Max Czaplinski folgte kurz darauf (12.) und brachte die Gastgeber mit 10:0 nach vorn.

Einen weiteren Versuch durch Wendt (23.) erhöhte Neuseeländer Ryan Aperehama zu 17:0. Doch damit drehte sich das Bild: Zunehmend geriet der Unioner Sturm unter die Kontrolle des BRC. Vor allem die schwere 1. Reihe der Berliner machte den Gastgebern zunehmend Probleme. Durch schnelles Hintermannschaftsspiel gelang es der Rugbyunion kurzzeitig, dem Berliner Sturm zu entkommen und einen weiteren Versuch zu landen (36., 24:0). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit drehte dann der RC noch einmal auf und brachte den Ball gefährlich nahe ans Hohen Neuendorfer Malfeld heran, aber die Verteidigung hielt stand.

In der Pause sortierte Trainier Ricardo Zanero die Aufstellung um und entließ sein Team mit den Worten „They wanna fight, but we want to play!“ (Sie wollen kämpfen, aber wir wollen spielen!) in die zweite Halbzeit. Von nun an wurde das Spiel härter. Auf einen weiteren Versuch, gelegt und erhöht von Aperehama (46., 31:0), konterten die Berliner mit überraschend großem Druck. Die Verteidigung der Gastgeber brach und der BRC legte seinen Versuch (55., 31:5). In den verbliebenen 25 Minuten bot sich immer wieder das gleiche Bild: Welle um Welle brachen die Angriffe der Hohen Neuendorfer am starken Sturm der Berliner, bis endlich einmal das schnelle Hintermannschaftsspiel gelang und der Gegner ausgespielt werden konnte. Mit drei weiteren so erkämpften Versuchen (Schuster 64., 36:5; Aperehama 73., 78., 46:5) zog die Rugbyunion schließlich davon.

Die Rugbyunion kann stolz sein auf diesen unerwartet hohen Sieg und hat das dabei nicht nur jenen Spielern zu verdanken, welche die Versuche legten. Laut Ralph Schomacker brachten vielmehr die echten Kämpfer im Sturm der Mannschaft den Sieg – allen voran Tobias Ehrlich und Paul Günther. Mit guten Gefühl verabschieden sich die Männer nun in ihre wohlverdiente Winterpause.

Text: Rita Klingst