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Rugbyunion vs. Siemensstadt/Grizzlies 16:26


Der Rugbyunion fehlte der nötige Biss ...


Aufstellung:

1. Lehmann, Robert

2. Schiller, Adrian

3. Reichelt, Benjamin

4. Langer, Max

5. Renk, Michael

6. Borchardt, Matthias

7. Günther, Paul

8. Ehrlich, Tobias

9. Zab, Thoralf

10. Werk, Stefan

11. Sager, Ronny

12. Mache, Alex

13. Schlösser, Marco

14. Czaplinski, Max

15. Wendt, Fabian

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16. Peschel, Carsten
   (40. für Reichelt)

17. Schomacker, Rico
   (40. für Borchardt)

18. Schwarz, Steffen
   (40. für Langer)

19. Galster, Michael
   (52. für Zab)

20. Krause, Matthias
   (58. für Wendt)

21. Venz, Stefan

22. Westenberger, Stephan

 

Beim letzten Spiel der Vorrunde in der 2. Bundesliga Ost musste die Rugbyunion Hohen Neuendorf gegen die SG Siemensstadt/ Grizzlies die erste Niederlage seit langem einstecken.

Am Ende des Spiels stand vor allem eine bittere Erkenntnis: Die Erste der Rugbyunion hat ihren Biss verloren. „Wir sind mental nicht mehr hart genug. In den vergangenen anderthalb Jahren Regional- und 2. Bundesliga fehlte uns der nötige Druck. Heute wurden wir vom Gegner regelrecht überrascht“, erkannte auch Mannschaftskapitän Paul Günther.

Dabei waren die Hohen Neuendorfer sehr stark in das Spiel gestartet. In den ersten 10 Minuten lehrten sie den Gegner Respekt und gingen mit einem Straftritt durch Stefan Werk (3.) schnell in Führung. Doch dann gaben die Platzherren unerklärlicherweise das Spiel aus der Hand. Den ersten Versuch der Siemensstädter (10.) konterten die Unioner noch halbwegs überzeugend durch Werk (17.) zur 8:7-Führung. Doch dann zogen die Gäste mit einem weiteren Versuch und einer Vielzahl erfolgreicher Straftritte davon.

Das Selbstbewusstsein der Siemensstädter nahm zu und der Spielstil wurde härter. Der Union fiel es sichtbar schwer, diesem Druck standzuhalten. In der zweiten Halbzeit gelang es den Hohen Neuendorfer Stürmern noch einmal, ihren Spieler Ronny Sager für einen Versuch in das Berliner Malfeld zu schieben (62., 16:20). Doch obwohl Fans und Spieler bis zur letzten Minute voller Hoffnung mitfieberten, sollte die Aufholjagt letztlich nicht mehr gelingen.

„Es war mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel heute“, urteilte auch Steffen Elke, Präsident und aktiver Spieler der Ersten Mannschaft. Doch verglichen mit den bisherigen Spielen in der 2. Bundesliga Ost war das Spielniveau heute extrem hoch.

Sowohl für die Siemensstädter als auch für die Hohen Neuendorfer geht es nun in die Qualifikationsrunde des DRV-Pokals – und dort schließlich um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Das heutige Spielergebnis nehmen die Männer schon mit in die nächste Runde, zum Leidwesen der Unioner. Doch Kapitän Günther sieht es auch positiv: „Es war der beste Zeitpunkt, um diese Niederlage einzustecken. Nun wissen wir, was auf uns zukommt und können uns jetzt bestmöglich auf den DRV-Pokal vorbereiten!“

PS: An dieser Stelle noch einmal gute Besserung an Fabian Wendt!

Text: Rita Klingst