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Rugbyunion vs. Hamburger RC 15:14

Aufstellung:

1. Sager, Ronny

2. Schiller, Adrian

3. Reichelt, Benjamin

4. Ehrlich, Tobias

5. Renk, Michael

6. Schwarz, Steffen

7. Borchardt, Matthias

8. Schomacker, Rico

9. Zab, Thoralf

10. Werk, Stefan

11. Czaplinski, Max

12. Mache, Alex

13. Schlösser, Marco

14. Elke, Steffen

15. Wendt, Fabian

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16. Günther, Paul
   (48. für Zab)

17. Peschel, Stefan
   (48. für Schwarz)

18. Schomacker, Carlo
   (66. für Schlösser)

19. Krause, Matthias
   (68. für Reichelt)

20. Galster, Michael

21. Westenberger, Stefan

22. Straub, Stefan

 

Einen hauchdünnen Sieg erkämpften sich die Männer der Rugbyunion Hohen Neuendorf am Samstag gegen den Hamburger Erstligisten HRC. Für die Gäste bedeutete es einen Abriss ihrer Siegesserie; die Rugbyunion gewann wichtige Tabellenpunkte im Kampf um den Aufstieg.

Totenstille lag über dem Platz als Unioner Stefan Werk die letzte, entscheidende Erhöhung trat. Diese zwei Punkte entschieden über Sieg oder Niederlage. Mit dem Schlusspfiff hatte Michael Renk den heiß ersehnten Versuch gelegt, durch den die Rugbyunion nur noch 13:14 zurücklag. Doch trotz dem hohem Druck bewies Werk stahlharte Nerven und traf aus kniffligem Winkel sicher über das Goal. Der nun explodierende Jubel war der Abschluss einer in jeder Hinsicht nervenaufreibenden Partie zwischen zweien der stärksten Teams der DRV-Pokalrunde Nord/Ost.

Beide Mannschaften liefen am Samstag zu Höchstleistungen auf und konnten doch den Gegner nie völlig unter Kontrolle bringen. Nach anfänglicher Führung durch den HRC (Straftritt 9., 0:3) zogen die Platzherren gleichauf (Straftritt Werk 26., 3:3) und dann mit einem Versuch durch Schlösser am Gegner vorbei (28., 8:3). Doch die Hansestädter ließen nicht nach und schoben sich mit zwei Straftritten (56., 64., 8:9) und einen überraschenden Versuch (65., 8:14) wieder in Führung.

In der letzten Viertelstunde entspannte sich ein regelrechter Kampf der Giganten, als die Rugbyunion mit aller Macht um den entscheidenden Versuch kämpfte. Die Stimmung drohte zu kippen, als der Schiedsrichter einen Versuch von Wendt nicht gab. Doch mit dem Schlusspfiff gelang den Unionern dann doch noch das kleine Wunder.

Bei aller Freude, ein großer Wermutstropfen bleibt: Innendreiviertel Marco Schlösser verletzte sich bei der Partie und liegt nach letztem Stand noch immer im Krankenhaus. Spieler und Fans sind in Gedanken bei ihm.

Text: Rita Klingst