Sponsoren

 

 

 

USV Potsdam vs. Rugbyunion 27:27


Ein ausgeglichenes Derby im Schnee ...

Aufstellung:

1. Sager, Ronny

2. Schiller, Adrian

3. Reichelt, Benjamin

4. Westenberger, Stephan

5. Renk, Michael

6. Schwarz, Steffen

7. Borchardt, Matthias

8. Ehrlich, Tobias

9. Zanero, Ricardo

10. Werk, Stefan

11. Neumann, Florian

12. Mache, Alex

13. Günther, Paul

14. Elke, Steffen

15. Wendt, Fabian

--------

16. Lehmann, Robert
   (51. für Reichelt)

17. Langer, Max
   (65. für Westenberger)

18. Galster, Michael
   (72. für Neumann)

19. Stephani, Raphael

 

Bei frostigen Temperaturen und auf einem schneebedeckten Platz traten die Rugbyunion Hohen Neuendorf und der USV Potsdam am zweiten Adventswochenende zum Rückspiel im DRV-Pokal an. Das Brandenburg-Derby in der Landeshauptstadt endete unentschieden mit 27:27. Auf Potsdamer Seite brannte man sichtbar darauf, die Niederlage vom Hinspiel (35:24) wettzumachen. Trotz der Witterung und dem rutschigen Untergrund entschied Schiedsrichter Willemsen, dass der Boden weich genug sein, um eine Gefährdung auszuschließen.

Die Partie verlief auffallend ausgeglichen. „Die Männer haben gekämpft und Potsdam weitgehend in Schach gehalten“, lobte Trainer Ricardo Zanero, der selbst für den verletzten Gedrängehalb Zab einsprang. Zwar gingen die Platzherren nach einer Viertelstunde in Führung, doch glich die Rugbyunion kurz darauf mit einem Versuch durch Ronny Sager (19., 7:7) wieder aus. Auch auf den zweiten Versuch der Potsdamer (30.) antworteten die Unioner mit einem Versuch durch Tobias Ehrlich (40., 14:14). Beide Versuche erhöhte Stefan Werk.

Beide Mannschaften sind alte Bekannte und die Spannung zwischen den Spielern war nicht zu übersehen. Nach 20 Minuten Spielzeit verteilte Willemsen rote Karten für eine unsportliche Aktion eines Potsdamers und den ebenso unsauberen Konter durch die Rugbyunion. Von nun an spielten die Teams nur noch mit 14 ann, doch der Rest der Partie blieb weitgehend fair.

Die zweite Halbzeit verlief analog zur ersten: Potsdam punktete (41. Versuch, 44. Straftritt; 24:14), doch die Rugbyunion zog durch Alex Mache (60. Versuch) und Werk (Erhöhung, 65. Straftritt; 24:24) bald wieder gleichauf. Ein letzter Straftritt für jede Seite (69. USV, 72. RU) stellte schließlich den Endstand von 27:27 her.

Für die Rugbyunion war das Spiel am Samstag sicher kein Glanzstück. Doch Trainer Zanero sieht seine Mannschaft völlig im Soll. In der DRV-Tabelle liegen sie weiterhin auf Platz 3, zwei Plätze vor dem Konkurrenten USV. Am kommenden Wochenende, dem dritten Adventssamstag, könnten sie in Hannover noch einmal Punkte holen, um den Sicherheitsabstand nach unten zu vergrößern. Und dann sollte es endlich in die verdiente Winterpause gehen.

Text: Rita Klingst