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Rugbyunion II - RK03 Berlin II 13:14

den Gegner fest im GriffDen Platzherren ging die Puste aus

Die Männer der Rugbyunion Hohen Neuendorf schlugen sich wacker beim Regionalligaspiel am vergangenen Sonntag. Zur Pause lagen sie mit 13:14 nur einen Punkt hinter den Gästen vom RK03 aus Berlin. Dann aber ging den Platzherren die Puste aus – der stark dezimierte Kader der Unioner machte sich wieder einmal bemerkbar.

Während die Berliner mit sieben Reservespielern anreisten, konnte die Rugbyunion gerade einmal die 15 Spielpositionen besetzten. Dennoch starteten die Gastgeber mit großem Druck ins Spiel und gingen bereits in der 4. Minute mit einem Straftritt in Führung. Auf zwei Versuche der Gäste antworteten die Unioner ihrerseits mit zwei Versuchen, gelegt von Fabian Wendt (14.) und Carlo Schomacker (24.). Leider blieben beide Versuche der Hohen Neuendorfer ohne Erhöhung und so lagen die Platzherren zur Halbzeitpause einen Punkt hinter ihrem Gegner. In der zweiten Halbzeit dann machten sich die fehlenden Auswechselspieler auf Seiten der Rugbyunion bemerkbar. Dem RK03 gelang es wieder und wieder, die Reihen der Gastgeber zu durchbrechen. Mit fünf Versuchen in der zweiten Halbzeit zogen die Berliner davon. Hart erkämpfte sich die Rugbyunion in der 73. Minute noch einen Versuch, gelegt von Steven Loock, der jedoch am Endergebnis nicht mehr viel änderte.

Trotz allem zeigten sich die zahlreichen Zuschauer zufrieden mit der Mannschaft und spendeten begeistert Applaus. „Ich bin vor allem erleichtert, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat“, freut sich Teammanagerin Kerstin Schöntag. „Wir haben momentan großen Spielermangel, da ist es toll, dass sich immer wieder Freiwillige finden, die den Kader auffüllen.“ Diese Freiwilligen setzen sich aus Spielern zusammen, die zum Teil schon seit Jahren nicht mehr auf dem Platz standen oder gerade erst mit dem Rugbysport anfangen. Unterstützt werden sie durch Spieler der Ersten Mannschaft, die zurzeit Bundesligapause hat. Gemeinsames Training ist da nicht möglich. „Im Vergleich zum letzten Spiel lief es heute viel besser, sie waren taktisch cleverer und haben vor allem im Sturm super zusammengespielt. Sie haben wirklich gekämpft und jeder einzelne Spieler ist mit so viel Herz bei der Sache“, lobt Schöntag „ihre“ Männer.

Text: Rita Klingst, Fotos: Janice Vogel